Treppenwerk

Die Grimmwelt in Kassel ist eröffnet. kadawittfeld haben Kassel ein außergewöhnlich lebendiges und poetisches Stück Architektur geschenkt, das Museumskonzept zaubert mehr als nur ein Strahlen auf die Gesichter von Jung und Alt. Zudem ist der Blick vom Dach des „Treppenwerkes“ wundervoll, ein Besuch: lohnt sich!

   
    
    
    
    
    
 

BDA: Hochschulführer Architektur und Stadtplanung in Online-Version erschienen

Der 2009 erstmals veröffentlichte Hochschulführer Architektur und Stadtplanung des Bund Deutscher Architekten BDA ist pünktlich zum Zweiten Hochschultag in Berlin am 17.4.2015 erschienen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hochschultages bekamen den Hochschulführer direkt auf USB-Stick überreicht. Mithilfe des ansprechend gestalteten und übersichtlichen Studienführers kann man sich einen guten Überblick über alle deutschsprachigen Studienorte für Architektur und Stadtplanung verschaffen. Für Studieninteressierte, aber auch bereits Architektur und Stadtplanung Studierende sind im Einleitungsteil viele wertvolle Informationen über das Berufsbild sowie eindrücke des möglichen späteren Berufsalltages enthalten.

Der Studienführer ist, wie schon das erste Exemplar von 2009, eine sehr empfehlenswerte Publikation, auf der Webseite des BDA kann man ihn herunterladen, der Link zum Download befindet sich am Ende des Artikels:

> Zur Seite des „Hochschulführer Architektur und Stadtplanung“ auf der Webseite des BDA

Hochschultag 2, thank you…

… for having participated at our grand venue in Berlin!

The Hochschultag has performed well, speakers and guests delivered an enormous amount of statements and some profound insights. The topics all over Germany seem to be more or less the same:

give people, studs and teachers, more time to think, to make, to experience, to enjoy studying!

As Prof. Matthew Burger has sent to me yesterday:

„Education is a social process; education is growth; education is not a preparation for life but is life itself.“ John Dewey

 

Great Hochschultag, incredible assistance from Regensburg, as

speaker: Prof. Erich Proedl

guests & supporters: Fritz Bielmeier, Prof. Markus Emde, Pia Faust, Miriam Gruber, Sebastian Peter, Sebastian Strobl, Prof. Jakob Timpe, Prof. Felix Wellnitz.

Happy trails to you!

2014W Design Course MAR1ENO

30 students started the Design Course 1 „Object“ with this years‘ topic „primary school with day care and sports facilities“ in Nuremberg/ Germany. Also see > Design Course 1.

The students have worked on this complex topic since Oct 2014, assisted also by landscape architect Bernd Rohloff, who carefully treated especially urban and landscape, but also many architectural matters during the various critics. The presentation finally finally took place Tue, 27-1 in our Halle A, 26 students presented their projects with great success. As guest critics Andreas Weingut and Bernd Rohloff have formulated so well: the maturity of all projects was on an extremely high level. With ten different typological approaches, the students showed a great variety of possible solutions as well as a complete individuality in each of their proposals. All projects were very well elaborated, from the urban level till the material proposition. Therefore a booklet will be published till the end of this semester, in order to give a precise overview of what I am writing about.

So, here’s to you, some pics from the presentation. I am proud of and happy about this semesters‘ outcome and wish all students to continue on this level of reflexion, discussion and investment in their projects.

Congratulations to all participants of the studio.

Ernst Anton Plischke: Haus Gamerith, Unterbuchberg am Attersee (A) 1933/34

Haus Gamerith wurde 1933/34 von Ernst Anton Plischke im Auftrag des Künstlers Walter Gamerith geplant und errichtet. Das Haus steht in Unterbuchberg am Attersee und befindet sich in Privateigentum.

Ernst A. Plischke (1903-1992) erhielt unter anderem für dieses Haus 1935 den Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst, bevor er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im März 1939 nach Neuseeland auswanderte. Plischke kehrte mit seiner Berufung als Hochschulprofessor an die Akademie der Bildenden Künste in Wien im Jahr 1963 nach Österreich zurück.

Quellen:

> Biographie Ernst Anton Plischke

> Haus Gamerith auf atterwiki.at

Fotos 1/2015 (ema)

 

Danke, …

… werte Studentinnen und Studenten! Die Verleihung des Preises für gute Lehre 2014 der OTH am 5. Dezember anlässlich der Akademischen Jahresfeier war ein äußerst bewegender Augenblick. Ich betrachte diesen Moment sowohl als eine große Auszeichnung, wie auch als eine Verpflichtung für die nahe und weitere Zukunft.

> zum Bericht über die Akademische Jahresfeier 2014 der OTH

Kanzler Peter Endres hat es in seinem Schlusswort doch so gut gefasst: der Preis wird nur alle zwei Jahre vergeben, es gibt über 200 Professorinnen und Professoren an der OTH, da kann man sich einfach ausrechnen, dass dies nicht Jedem oder Jeder zuteil werden kann. Ich ziehe für mich persönlich daraus den Schluss, dass dieser Preis auch ein Ausdruck für die gemeinschaftliche Leistung an unserer Fakultät ist, die all diejenigen Lehrenden wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einschließt, die sich tagtäglich um die Lehre und die Entwicklung in allen unseren Studiengängen bemühen. Daher möchte ich auch den Kolleginnen und Kollegen an der Fakultät danken, die diese hohe Schlagzahl stetig mitgehen.

Seit meiner Berufung im Jahr 2011 hat sich unglaublich viel an unserer Fakultät verändert: zu den Studiengängen der Architektur haben sich der Master Historische Bauforschung, der Bachelor Gebäudeklimatik und der Bachelor Industriedesign gesellt. Es sind mit Prof. Erich Prödl (A), Prof. Dr. Cornelia Bieker (A), Prof. Dr. Susan Draeger (GK), Prof. Jakob Timpe (ID), Prof. Matthew Burger (ID) und ganz aktuell Prof. Dr. Felix Wellnitz (GK) sechs neue Lehrende an unsere Fakultät berufen worden. Weitere Berufungsverfahren stehen nun an: zwei Professuren im Industriedesign, eine Professur in der Historischen Bauforschung und eine Gastprofessur in der Architektur. Hinzu kommen einige neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unser Team auf der Ebene der Lehre wie der Forschung verstärken, die Liste ist lang und doch weit entfernt, ausreichend lang zu sein. Denn von knapp 300 Studierenden sind wir auf weit über 600 gewachsen, die nicht etwa in einem einzigen Bachelorstudiengang mit konsekutivem Master studieren, sondern in fünf Studiengängen, von denen allein drei grundständig sind.

Die neuen Studiengänge sind akkreditiert, so die Historische Bauforschung und die Gebäudeklimatik, oder stehen wie das Industriedesign mitten im Verfahren. Die Architekturstudiengänge befinden sich nach der erfolgreichen EU-Notifizierung 2012 in der Reakkreditierung, mit veränderten Modulplänen und Wichtungen in den Lehrinhalten. Der Wettbewerb um den Titel Technische Hochschule hat zu einem wichtigen Etappenziel geführt, das Siegel „OTH“ ist bereits in der Öffentlichkeit etabliert, der Begriff „FH“ weicht. Die Restverlagerung des Standortes Prüfeninger Straße ist beschlossene Sache, erst vorvergangene Woche hat unser Fakultätsrat das Organigramm zum Raumprogramm für den Neubau der Fakultät Architektur als Grundlage für das weitere Verfahren zur Vergabe der Architektenleistungen abgesegnet und dem Staatlichen Bauamt übergeben. Das sind große Entwicklungsschritte, die wir als Fakultät innerhalb der OTH Regensburg gemacht haben und an denen wir mit allen Kräften weiterarbeiten, während wir stets lehren und bilden. Dahinter steht eine große Gruppe unermüdlicher Akteure, ein breit aufgestelltes, diversifiziertes Kollegium, das mit einiger Freude auf das Erreichte blicken und mit Zuversicht in die nahe Zukunft schauen kann. All dies wäre aber in dieser Form nicht möglich ohne eine aktive und sich stetig an dieser Entwicklung beteiligende Studierendenschaft, die unser größtes Gut ist. Schon das studentische Engagement im Jahr 2012, als wir aus den zentralen Mitteln der Studienbeiträge eine nicht unbedeutende Summe für das Konzept „Raum schaffen“ bekamen, aber auch der Einsatz für die Weiterentwicklung der Studiengänge und die stete, inhaltlich treffsichere Diskussion um die wesentlichen Themen einer qualitativ hochwertigen Lehre zeigen, dass unsere Studierendenvertreterinnen und -vertreter sich aktiv und konstruktiv einzubringen wissen.

Bei diesen und den Studierenden, die sie vertreten, bedanke ich mich für die Nominierung zur Preisverleihung. Denn die Lehre hat, wie man weiß und immer wieder am eigenen Leib erfährt, auch ganz aktuell, Höhen und Tiefen. Dabei gelangt man sogar unvermittelt an die Grenzen der eigenen Handlungsfähigkeit und das veranlasst mich dazu, noch ein paar Worte mehr über das Studium an unserer Fakultät zu schreiben. Als einer der wichtigsten Punkte erscheint mir dabei, gerade heute einmal mehr zu betonen, dass das Studium, gleich ob der Architektur, des Industriedesign, der Gebäudeklimatik oder der Historischen Bauforschung, ein Vollzeitstudium ist, dem man als Studentin oder Student seine ganze Kraft widmen sollte. Denn es bereitet auf die Berufsbefähigung in den jeweiligen Gebieten und deren Schnittstellen vor, in einer Berufswelt, die immer höhere Ansprüche an die komplexe Bildung der Absolventinnen und Absolventen stellt. Nicht nur die mit dem Architekturschaffen und dem Bauwesen verbundenen Berufe stellen die steigenden Anforderungen täglich erneut fest. Dem zu entsprechen gelingt nur jenen, die die Zeit ihres Studiums nutzen sich zu bilden, auch über die Gebiete ihres eigentlich angestrebten Metiers hinaus. Diejenigen, die das Konzept des Ausbaus der Studiengänge an unserer Fakultät erdacht haben, haben bereits einen wichtigen Baustein für die im Berufsleben so dringend notwendige Interdisziplinarität gelegt. Wobei interdisziplinäres Denken und Planen in diesem Zusammenhang nicht als Kontrapunkt zur Exzellenz im Fachgebiet zu verstehen ist, denn die anzustreben wird vorausgesetzt. Das Konzept auszufüllen liegt nun nicht nur an uns, den Lehrenden, sondern auch an den Studierenden selbst. Die Begeisterung für die Inhalte des eigenen Studiums in Verbindung mit einem intensiven Blick auf das Tun der Anderen befähigt dazu, die Herausforderungen des beruflichen Alltags später leichter zu meistern und die (Fach-) Sprache der anderen zu verstehen. Dazu gilt es, die Zeit des Studiums bestmöglich zu nutzen. Den Raum dazu bietet die Hochschule, jede andere begleitende Tätigkeit kann nur als Experiment in diesem Kontext betrachtet werden.

Ich wünsche daher unseren Studierenden ausreichend Freiraum zum Denken und uns Lehrenden, dass wir dazu bestmöglich beitragen.

Construction 1 will become…

… very much visible. Wednesday, Mr. Karl Roedl from Holzbau Roedl will deliver the three objects, made by some twenty students out of wooden slats, to the OTH.

Wolfgang Brandl organized the site and the date, Guenter Friedl the material, Holzbau Roedl lent us a hangar at his carpenter workshop and finally yesterday, Nov. 15, twenty students came to participate. They built three of their models, following completely different approaches. The group around Guenter Friedl constructed a bridge, testing the load-bearing capacity of trussed girders: 1,7 tons were no task at all for their construction! The team around Wolfgang Brandl and Michael Feil developed a very complex constructive node leading to the raise of a beautiful spatial object, using extremely few materials. And last but not least the team around Christian Kirchberger, Lina, Greta and myself built the 1:1 model of Kathrin Partheter and Matthias Schmid, a huge tube consisting of a series of frames and a varying cladding of slats. I do think everybody learnt a lot, especially with the load test of the tube, when it became apparent that nails are not efficient at all when put into cross-cut wood. But nothing Mr. Roedl couldn’t fix with some screws…

So see for yourself:

 

Some „moving pictures“:

„achtung: Die Schweiz.“

„Ein Gespräch über unsere Lage und ein Vorschlag zur Tat .“
Hier der Text:

achtung: die schweiz, 1951

Gratuliere zum Spiel, bedauere das Ausscheiden, habe mitgefiebert, beim Tor des Herrn Angel Di Maria mitgelitten, meinem Entsetzen beim anschließenden Pfostenschuss von Blerim Džemaili lautstark Ausdruck verliehen, mich ansonsten an der gesellschaftlichen Vielfalt der „Nati“ erfreut und verweise nun bei guter Gelegenheit auf Max Frisch, Schriftsteller und …. Architekt, zum Beispiel des Freibad Letzigraben, Zürich 1949 (heute ‚Max- Frisch -Bad ‚).

zum Letzibad auf wikipedia