Stationen einer Reise

Wegbericht

Auf Einladung von Prof. Heribert Gies sprach Prof. Andreas Emminger am 12. April 2012 im Rahmen der Vortragsreihe Master 12 des Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen und Geomantik an der Fachhochschule Frankfurt am Main über die Zusammenhänge von Praxis, Lehre und angewandter Forschung in der Architektur.

Haut oder Hülle

Rotary Sulzbach 120227_HautoderHülle

Vor Mitgliedern des Rotary Club Auerbach sprach Prof. Andreas Emminger am 27. Februar 2012 in Sulzbach (Oberpfalz) über das Thema „Haut oder Hülle“. Der Vortrag über den Bedeutungswandel des architektonischen Ausdrucks der Fassade eines Bauwerks seit der europäischen Industrialisierung im 19. Jahrhundert bis in die Jetztzeit bot eine gute Gelegenheit, sich in der anschließenden Diskussion mit den Rotariern intensiv über den aktuellen gesellschaftlichen Kontext von Architektur und Stadtplanung auseinanderzusetzen.

Lektüre: von „guter Architektur“ und lässigen Kühen

„Gute Architektur“.  Aus Neugier gebe ich am 24. November 2011 um 1h20 die Wortfolge in das Fenster meiner Internet-Suchmaschine ein, betreibe eine Wertung der ersten Ergebnisse. Es beginnt mit der Webseite eines Architekten. Zitat: „Unser Büro beschäftigt sich mit allen Bereichen der Architektur-Planung. Vom individuellen Wohnhaus in allen Größen über gewerbliche Bauten, Läden bis hin zur Bauträger-Planung für Schlüsselfertiges Bauen. Ein Schwerpunkt unseres Büros ist die Planung von Verbraucher-Märkten sowie die Erstellung von Bebauungs-Plänen.“ Warum nur lande ich auf der Suche nach „guter Architektur“ auf dieser Seite? Den Text werde ich meiner Tochter gemeinsam mit den Worten „Gute Architektur“ hinlegen und um einen schriftlichen Kommentar bitten. Drei Sätze. Ich ahne…

Der zweite Eintrag ist erst einmal eine Erholung, ein recht wertvoll erscheinender Link zu Deutschlandradio Kultur: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/572355/

Das Buch werde ich bestellen und hineinlesen. Allerdings lässt der Rezensionstext auch Einiges erahnen: „21 Architekturnutzer, Architekturkritiker, vor allem aber Architekten hat der Berliner Architekturkritiker und Architekturhistoriker Jürgen Tietz gefragt; die Antworten sind meist genaue Baubeschreibungen. Denn nur so, scheint’s, wagt man sich noch an ein Urteil heran. Wir leben in einem Zeitalter, in dem technisch und – wenigstens im reichen Westen – ökonomisch fast alles möglich ist zu bauen. Selbst Frank Gehrys Knautscharchitektur lässt nur die PC-Festplatten rauchen.“

Das habe ich schon immer geahnt, mich wundert nur, dass bei Frank O. Gehry lediglich die Festplatten rauchen, bei mir quietschen die Sohlen. Ernsthaft: Die Fragestellung lautet „ Was ist gute Architektur“ und man landet bei Baubeschreibungen? Ich kaufe das Buch trotzdem und werde versuchen, zu ergründen, warum man auf diese Frage nur dinghaft antworten kann.

Der dritte Link arbeitet mit denselben Inhalten wie der Zweite, nichts Neues in der nächsten Zeile also.

Der folgende Eintrag wird sofort „dinghaft“. Auf der Suche nach guter Architektur bekommt man also sofort die anerkanntem, weil irgendwie prämierte Architektur präsentiert, ob’s einem gefällt oder nicht: die Verleihung der „Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette“ in Wiesbaden im Jahr 2003. Erkenntnis: gut‘ Ding will Weile haben. Doch der Eintrag wirft schon bei der ersten Dinglichkeit wiederum nur Fragen auf: warum hat denn nur das Kleine Haus im Taunus eine Blechhaube auf,  wer hat dem Haus die Ecke weggeknabbert und warum um Himmels willen musste der Architekt das Foto mit den stürzenden Linien selber machen? Gabionen fangen dann die Landschaft ab, und damit man die Tür findet, ist sie rot. Zweite Erkenntnis:  gut Ding? Weiter geht es.

Der nächste Eintrag beschäftigt sich mit einer Veranstaltung zum vorhergehenden, in Link zwei und drei erwähnten Buch von Jürgen Tietz. Ein Blogger beschreibt, wie er eine Veranstaltung in der Aedes-Galerie in Berlin erlebt hat: „was ist gute architektur? eine frage die sich mir so gar nicht stellt, aber aedes west heute abend mit hilfe von kristin feireiss, michael schindhelm, konrad wohlhage und jürgen tietz beantworten will.“ Unser Blogger durchlebt einen sichtlich schwierigen Abend: „ich weiss nicht, gerade frage ich mich ob man über architektur wirklich schreiben oder reden sollte oder sie in eine galerie stecken.“ Die Antwort scheint trotz Buch nicht gelingen zu wollen, dennoch gibt es auch Lichtblicke: „michael schindhelm ist der erste den ich verstehe, der nicht nur schwadroniert sondern etwas sagt. da er sehr viel sagt ist es nicht ganz einfach das wiederzugeben. er spricht von der rückgewinnung des öffentlichen raumes, vom terror des intimen, von der gestaltenden kraft der architektur, von mehrwert. er redet von menschen, nicht von nutzern, spricht davon dass menschen die leeren hüllen der architektur erst zu räumen machen.“

Aha. Ich frage mich gerade, was mich dazu getrieben hat, mit den Worten „gute“ und „Architektur“ die Suchmaschine zu füttern und auch noch zusammenzufassen, was ich im Ergebnis dabei in mir selbst erlebe.

Der sechste Link fährt mich schließlich aber doch an die Wand: die Webseite der dena tut sich auf. Das Zitat, das die Suchmaschine eingefangen hat, ist von Wolfgang Tiefensee, Ex-Bundes-Verkehrs-Bau-Stadtentwicklungsminister und bekannt für ein breites Grinsen unter roter Pudelmütze, als er verkündete, dass man nun per Staat und somit von oben mit dem Geld Aller das Ankleben von Erdölprodukten an Fassaden als klimaschonendes Allheilmittel fördern wolle und werde. Gesagt, getan: kostet viel Geld, ist in kleinen Kreisen heiß diskutiert, heißt Konjunkturpaket II und macht dem Häuslebesitzer vor, wie der Staat seine Schulen mit viel Styropor und neuen Fenstern auf Vordermann bringt. Auf dass man sich über die Worte „gute“ und „Architektur“ zumindest in der unmittelbaren Verbindung eigentlich gar keine Gedanken mehr machen muss…

Um es kurz zu machen: Link sieben und neun bringen mich zur gleichen Seite!

Link acht führt zu einem Online-Portal vom Charme einer Sonntagsumsonstbeilage  der Regionalzeitung, Abteilung Kleinzeigen Sonstiges, über Link zehn lande ich beim Managermagazin: „Gute Architektur ist formgewordene Sinnlichkeit“. Ein Interview mit Architekt Hadi Teherani in sechs Folgen. Wer’s lesen mag!?

„Gute Architektur“. Für mich klingen diese Worte in der Verbindung regelrecht bodenständig. Simpel. Unprätentiös. „Du, lass‘ uns doch mal gute Architektur machen.“ Das vermittelt so ein Gefühl von „Du, lass‘ uns doch mal ein Eis essen gehen.“ Von Leichtigkeit, Unbeschwertheit. Ein Kollege, der Münchner Architekt Peter Bohn schrieb mal auf seiner Webseite „Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Weide.“ So ähnlich stelle ich mir Gute Architektur vor. Lässig, liegend, kauend. Vielleicht auch ein wenig grinsend. Mitten auf der Weide, in der Stadt, neben uns, um uns herum. Das könnte ein Anspruch sein: lässig, ungezwungen, aber dennoch bewusst. Denn Lässigkeit ergibt sich meist aus dem Bewusstsein des Könnens heraus. Das erleichtert ungemein. Zum Können gehört Übung. Kann man Gute Architektur üben? Die Gedanken fliegen weiter, während die Kühe in Ruhe die Kiefer von rechts nach links schiebend weiter malmen…

Suchenswert:            Nietzsche. Mehr kommt auf der ersten Suchergebnisseite am 24.11.2011  um 1h20 nicht heraus. Aber Nietzsche füllt einen ganzen Kosmos an Gedanken, das sollte für’s Erste reichen.

Lektüre: Wünschenswertes

Beitrag in den BDA Informationen 4-2009

Wünschenswertes

„Stell‘ Dir vor es gibt eine neue HOAI und jeder hält sich daran.“
„Stell‘ Dir vor es gibt einen schwarzen Wettbewerb und keiner macht mit.“
„Stell‘ Dir vor dem Einen gefällt das Werk des Anderen und er sagt es.“
„Stell‘ Dir vor einer bringt Leistung und wird dafür gut honoriert.“
„Stell‘ Dir vor einer hat eine Idee und die anderen ziehen am gleichen Strang.“
„Stell‘ Dir vor einer hat einen Bachelor und darf ohne Quotenregelung bis zum Master studieren.“

Stell’s Dir einfach vor und überlege, ob es einen Wert hat, Dinge beim Namen zu nennen und beredtes Schweigen in beklommener Haltung aufzugeben. Da erfüllte sich doch viel Gewünschtes.

Lektüre: zum offenen Wettbewerb

Wettbewerbe – ein persönlicher Kommentar zur Streitschrift des Kollegen Kücker in den BDA-Informationen Heft 1-2007

Schade.

Der offene Architektenwettbewerb ist ein wesentlicher Baustein unserer Berufskultur. Er ist wichtig für die Baukultur, wichtig für die Öffnung des Marktes, wichtig für den Nachwuchs und im Ergebnis entscheidend für die Weiterentwicklung des Berufsstands im Dienst der Gesellschaft. Er dient der Fortbildung des Berufsstands mittels einer thematischen Auseinandersetzung über gedankliche Richtungen, er dient der Qualitätssicherung im öffentlichen und privaten Bauen und er ist das einzige Instrument zur demokratischen Wertevermittlung im Wettstreit um die beste Lösung. Ob Auslober, Preisrichter oder Teilnehmer: wer am offenen Architektenwettbewerb beteiligt ist, wer eine Ausstellung der eingereichten und prämierten Arbeiten besucht, wird unweigerlich zum Staunen verleitet. Welch beeindruckendes Gefühl hinterlässt doch der Auftritt zahlreicher bildlich dargestellter Gedankenfolgen, die Architekten dem Auslober in eigener Überzeugung und freier Interpretation der gestellten Aufgabe darbieten! Die Motivation zur Teilnahme am offenen Wettbewerb entsteht nicht nur aus einer Verpflichtung heraus, sondern vor allem auch aus Freude und Begeisterung, selbst wenn diese Teilnahme mit vielen unzähligen Stunden unentgeltlicher Arbeit verknüpft ist, die neben der zur Bestreitung des Lebensunterhalts notwendigen Arbeit im Büro geleistet werden muss, meist auf Kosten von Familie, Freunden, Freizeit und letztlich auch ein wenig Gesundheit. Wie hat dies ein Fürther Kollege einmal so schön ausgedrückt: ‚Wettbewerb ist, wenn man’s trotzdem macht’.

So ist es schade, nein, sogar sehr bedauerlich, dass ein Plädoyer des Kollegen Kücker für den offenen Architektenwettbewerb zur mehr oder weniger verdeckten Abrechnung mit hoch engagierten Kollegen gerät. Kollegen, die sich nicht nur regelmäßig am Wettbewerb beteiligen, sondern obendrein auch noch für diesen werben und Wettbewerbe in ehrenamtlicher Tätigkeit durch viel persönlichen Einsatz und Überzeugungsversuche bei privaten und öffentlichen Auslobern für den gesamten Berufsstand akquirieren. Eingeweihte verstehen das Ungeschriebene zwischen den Zeilen, Kenntnisreiche erahnen den Unterton des Artikels, alle anderen Leser erhalten jedoch ein schiefes, ungerechtes Zerrbild der Kollegen aus den Bezirks- und Landeswettbewerbsausschüssen der Bayerischen Architektenkammer. Diese Kollegen (weiblich wie männlich, man möge mir die einfachere Schreibweise verzeihen) haben keinen leichten Stand. Sie treten nach Außen für den Berufsstand auf, müssen oft in mühevoller Kleinstarbeit alte Vorurteile und sachliche Unkenntnis zum Thema Wettbewerb beseitigen und tun alles dafür, dieses für die Gesellschaft und den Berufsstand so wertvolle Instrument zu erhalten und zu pflegen.

Mir erscheint es so, als wäre der Rahmen für Wettbewerbe bei manchen Kollegen einfach nicht hinlänglich bekannt. Dabei sind die Regelungen der GRW doch eigentlich sehr einfach und transparent: oberhalb des Schwellenwerts muss ein VOF-Verfahren zur Vergabe von Dienstleistungen durchgeführt werden, unterhalb des Schwellenwerts muss die Vergabe von Leistungen transparent und nachvollziehbar erfolgen. Um dem Aufwand und den Kosten unterhalb des Schwellenwertes Herr zu werden, gibt es das Instrument des vereinfachten Verfahrens, das es Auslober und Teilnehmern erlaubt, in schlanker Form auch für so genannte kleine Aufgaben wie Schulerweiterungen, Kindergärten, Sporthallen aber auch kleine Büro- und Verwaltungsbauten, Produktionsstätten und Einkaufs- oder Dienstleistungszentren Wettbewerbe durchzuführen.

Oberhalb des Schwellenwertes stellt der in ein VOF-Verfahren integrierte Architektenwettbewerb die beste Methode einer an der Qualität und der Aufgabe orientierten, rechtssicheren Vergabe von Architektenleistungen dar. Die Mär vom Schreckgespenst des nachgeschalteten Verhandlungsverfahrens ist kompletter Unsinn, kann man auf dieses doch durch den einfachen Zusatz in der Veröffentlichung wie zum Beispiel ‚die einstimmige Entscheidung des Preisgerichts ist für den Auftraggeber bindend’ glatt verzichten. Will sich der Auslober nicht binden, muss er zwar mit allen Preisträgern verhandeln, kann aber der Entscheidung des Preisgerichts in seinen Vergabekriterien eine entsprechend hohe prozentuale Wertung zukommen lassen, sodass die Verhandlung schnell, unkompliziert und rechtssicher durchzuführen ist.

Machen wir uns hier doch nichts vor: Preisgerichte finden in aller Regel zu einer gemeinsamen Entscheidung! Weder den Architekten noch den Auslobervertretern und sonstigen Fachleuten in einem Preisgericht ist daran gelegen, nicht die aus allen Gesichtspunkten heraus beste Lösung zu finden.

Um den Wettbewerb wieder auf breiter Basis und positiv belegt in der öffentlichen Meinung zu verankern, müssen wir Architekten über mehr Sachkenntnis verfügen und weniger fabulieren. Es hilft nichts, ständig alten Zeiten nachzujammern, verdienten Kollegen dabei ans Schienbein zu treten und auf seine Erfahrungen zu pochen, um in heutiger Situation erfolgreich Werbung für dieses außerordentliche Instrument der Vergabe von Architektenleistungen zu machen. Der offene Wettbewerb, da bin ich mir persönlich sehr sicher, ist im Übrigen das einzig anzustrebende Instrument, ganz gleich für welche Aufgabe, ganz gleich für welche Größenordnung, ganz gleich ob aus Sicht von Auslober oder Teilnehmer. Nur dieser erlaubt es, ohne Vorauswahl unvoreingenommen an die gestellte Aufgabe heranzugehen. Die beschränkt offenen Wettbewerbe sind letzten Endes ein Resultat aus der Angst vor hohen Teilnehmerzahlen und damit verbundenen hohen Verfahrenskosten. Diese müssen weg vom Auslober, zum Beispiel durch eine angemessene Schutzgebühr für die Auslobung und die Öffnung möglichst vieler Wettbewerbsverfahren. So kann sich ein jeder wieder aussuchen, welche Aufgabe ihm liegt, so kann ein jeder wählen, wann und wie er seine Zeit in Wettbewerbe investiert.

Das momentane Problem besteht doch vor allem darin, dass auf der einen Seite einige Büros unter der Last von zu vielen Wettbewerben leiden, muss man sich doch immer und überall bewerben, wenn man überhaupt eine Chance haben will. Da kommt es eben vor, dass man zu zwei oder drei Verfahren gleichzeitig ausgewählt wird und dann liegen einem diese Aufgaben unter Umständen noch nicht einmal. So ist dann der Ausfall bei den Abgabezahlen im beschränkt offenen Wettbewerb zu erklären, der ärgerlich, aber im bestehenden System nicht zu vermeiden ist.

Auf der anderen Seite haben es der Nachwuchs und die kleinen Büros sehr schwer, überhaupt an einem Wettbewerb teilnehmen zu können. Wie sollen hier neue Gesichter auf den Markt kommen, wie sollen hier neue Ideen die gebaute Landschaft beleben können, wenn der Nachwuchs und die kleineren Strukturen vom Markt glatt ausgegrenzt werden?

Also: hin zum offenen Wettbewerb, überzeugen wir uns selbst und die Auftraggeber, dass wir uns gemeinsam mit unserem Berufsstand dieser Aufgabe stellen müssen, sonst landen wir eines Tages im französischen Malheur, wie die architektur.aktuell in ihrer Ausgabe 4/ 2007 in einem Bericht zu den Kollegen Ibos & Vitart schrieb, um zu begründen warum so hervorragende Architekten wie diese beiden bislang so wenig Gebautes vorweisen können:

„Das verkrustete Ausschreibungssystem Frankreichs ist nicht ganz unschuldig daran. Während zu Beginn der 1980er Jahre die Öffnung der Bauausschreibungen dazu beitrug, dass viele neue Büros entstanden und eine wahre Erneuerung der Architektur in Frankreich stattfand, stellt dieses System heute eine Hürde für junge Architekten dar, aber auch für etablierte Firmen. Die Vorauswahl begünstigt einerseits jene Büros, die viele Referenzen vorweisen können (es gibt keine offenen Ausschreibungen in Frankreich), andererseits sind in den Jurys die Architekten in der Minderzahl (was wiederum lokalen Entscheidungsträgern mit begrenztem Architekturverständnis und eher konservativem Geschmack zu große Entscheidungsgewalt einräumt). Und damit haben neue und radikale Vorschläge keine Chance. Da private Auftraggeber in Frankreich nach wie vor kaum eine Rolle spielen, versinkt die Architektur in Frankreich immer mehr im Konformismus des guten Tons.“

Da wollen wir doch nicht hin, oder? Denn Wettbewerb ist nicht nur, wenn man’s trotzdem macht, sondern wenn man’s noch dazu mit Freude betreibt.