So kann es gehen!

Heute morgen auf baunetz.de entdeckt:

> zum Artikel auf baunetz.de

Das Mitmischen scheint dort Programm und obendrein Verpflichtung und erwünscht zugleich. Irgendwie logisch, schließlich verfügen diese Institute über außerordentlich umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten, die einzusetzen nicht nur der Bildungsstätte einen großen Zugewinn bringt. Es ist eine spannende Idee, das Denken der einzelnen Institute in einem Forschungslaborbau zusammenzuführen und konstruktiv (in jeder Hinsicht) zu verbinden! Angewandte Forschung im besten Sinne, mitmischen als Zeichen der Identifikation mit der Bildungseinrichtung und ihren Zielen, wie heißt es doch so schön:

It’s like ham and eggs: the chicken’s involved, the pig is committed…

 

„achtung: Die Schweiz.“

„Ein Gespräch über unsere Lage und ein Vorschlag zur Tat .“
Hier der Text:

achtung: die schweiz, 1951

Gratuliere zum Spiel, bedauere das Ausscheiden, habe mitgefiebert, beim Tor des Herrn Angel Di Maria mitgelitten, meinem Entsetzen beim anschließenden Pfostenschuss von Blerim Džemaili lautstark Ausdruck verliehen, mich ansonsten an der gesellschaftlichen Vielfalt der „Nati“ erfreut und verweise nun bei guter Gelegenheit auf Max Frisch, Schriftsteller und …. Architekt, zum Beispiel des Freibad Letzigraben, Zürich 1949 (heute ‚Max- Frisch -Bad ‚).

zum Letzibad auf wikipedia

Venezia, fine di un viaggio

That’s it: after half a day in my car, everybody is back home. But before going home, we finished our short trip to the stair room at the biennale architecture 2014 walking around half a day to see some places where Carlo Scarpa intervened in the dense tissue of Venezia.

First, we visited the entrance to the IUAV at the Campo dei Tolentini (finished by Sergio Los). It was an incredible experience, arriving there nearly 22 years after my Erasmus exchange to Venezia in 1992!

This was followed by a visit to the Fondazione Querini Stampalia. Unfortunately they’ve installed a new main entrance last year, the one by Carlo Scarpa is closed today. I refuse to comment the difference in architectural quality.

And, last but not least: the negozio Olivetti under the arcades of Piazza San Marco. Beautiful! (Actual entrance fee: 5.- Euro…, not beautiful, but better than having a strange oil-painting gallery inside, like it’s been the case several years ago.)

Before finishing, just three quick recommendations:

– Trattoria Da Paolo, Campo de l’Arsenal (try the frittura mist together with a glass of white wine)

– Osteria Vinovino, Calle Veste, south of the campo in front of La Fenice (sarde in saor, baccalà, very good meatballs)

– For an overnight stay: Centro Culturale Don Orione Artigianelli, vicino the Zattere station (Dorsoduro 909/a)

 

Venezia, miss you already, see you again, hopefully very soon!

Yours truly, ema

 

Some pictures of the IUAV:

 

Some impressions from the Fondazione Querini Stampalia:

 

Some photos of the negozio Olivetti:

Venezia III

That ’s it: we’re at the stair room.
Congratulations, Prof. Joachim Wienbreyer and DI Daniel Zwangsleitner, for this incredible piece of work on the grounds of Prof. Dr. Friedrich Mielke’s life-long research!
We’d love to show this to Friedrich Mielke, it is a great honour to his ‚opera‘.
Students, do you remember „… on the road, part one and part two“?

> on the road

> on the road, part II

That is what we’ve done (and we couldn’t talk about it at that early moment…): we travelled to Rotterdam in order to present the Friedrich-Mielke-Institut to Rem Koolhaas.

Now we’re sitting on the Laurin stair replica, watching people entering room 13 „stair“.
Happy trails to you all, just find your way to the Giardini!

 

Venezia I

The director of the Friedrich-Mielke-Institut fuer Scalalogie at the OTH. ARCH (OTH Regensburg. Faculty of Architecture), Prof. Joachim Wienbreyer, took us (Department coordinator Sabine Lange, Prof. Erich Prödl and me, ema) with him on his trip to Venice today.
During the two following days of the preview, we will not only visit the „stair room“ by the Friedrich-Mielke-Institut in the central pavillion of the Giardini, but also all other parts of „fundamentals“, the 14th Biennale di Architettura 2014, curated by Rem Koolhaas.
We’ve just met Daniel Zwangsleitner, researcher and lecturer at the OTH. ARCH, who has already been in Venice for several days supervising the installation of the „stair room“, at the wonderful, small and cozy Osteria Vinovino.
Daniel told us first-hand about Rem Koolhaas‘ comment on the „stair room“ in view of the public’s first reactions while leading Japanese architect Kazujo Seijima through the exhibition yesterday (3-6-2014) afternoon : „Your archive is an incredible success!“

> discover the Friedrich-Mielke-Institut fuer Scalalogie

> visit the homepage of Daniel Zwangsleitner

See more about the biennale:
> Biennale di Architettura 2014

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carlo scarpa: cimitero brion, san vito d’altivole

wanderer, betrittst du den eingang vom alten friedhof aus, so wähle mit bedacht deinen weg und folge ihm festen schrittes.
linker hand steigen die stufen sanft und bequem, dein tritt klingt geerdet, am zeichen der ehe vorbei betrittst du nach kurzem verweilen im sich öffnenden gang den grabplatz. vor dir der eheleute bogen, das wasser wird dich geleiten, der bogen macht dich verneigen beim eintritt ins grab, solltest du diese geste der ehrerbietung der vielen eindrücke wegen versäumen.
wählst du jedoch den rechten weg, so steigen die stufen steil, sie klingen hohler bei jedem schritt, der gang wird zum dunklen tunnel, schwer hallen deine tritte nach, wenn du in richtung der öffnung am ende gehst. ein tor aus glas in schwerem stahlrahmen musst du nach unten drücken, darübersteigen, es gleitet ins wasser und kommt hinter dir benetzt wieder hoch. unklar wird dein blick zurück, schemenhaft nur vermagst du die andere, zurückliegende seite erkennen. trittst du aus dunklem gang ans licht, findest du dich im pavillon auf dem wasser zwischen seerosen wieder. setze dich, verweile, denke nach oder sei stille, denn deine seele meldet sich hier zu wort.
wer draußen auf dem gras wandert, sah an den seilen und rollen, welchen weg du nahmst.
seile über dem boden sind es auch, die verhindern, dass man allzu leichtfertig über die wiese wandelnd ins wasser hineinfällt: man landet vorher recht unsanft im gras!
schreite hinüber zur kapelle, auch sie ein ruhiger ort, festlich geschmückt, mit heller mitte. dahinter ein wasserbecken, vielleicht ist der gärtner anwesend und erzählt dir die geschichte vom großen fisch im becken bei der kapelle.
versäume nicht, zum grab des architekten zu gehen, in der nische hinter der kapelle, ein bescheidenes plätzchen an schönem ort.
im nahen asolo gibt es vielleicht neben der burg noch jenes ristorante, auf dessen terrasse carlo scarpa zeichnend saß. die besitzerin breitete vor nunmehr über zwanzig jahren vor uns die alten skizzen auf papiernen tischdecken aus, ein unvergessenes erlebnis wie auch die kalte platte tris di pasta mit einem glas rosé am sommerlichen nachmittag, mein blick schweifte über die zeichnungen wie über die sanften hügel der umgebung.