Zu jeder Geschichte gibt es auch eine Vorgeschichte, nicht wahr? So ist das eben auch mit „Konstruieren 1:1„.
Wie im Artikel schon erwähnt: Prof. Matthew Burger stand in der Tür zum P212. (Das ist eigentlich das Büro von emm und ema. Doch unsere Platzknappheit führt dazu, dass Prof. Markus Emde und ich unser Büro für alles Mögliche hernehmen: Wahlpflichtfach, Kritik freier Entwürfe, Fakultätsratssitzungen (wobei, ob das wirklich sein muss…) und Gruppenkritiken mit bis zu 25 Personen. Da soll mal einer sagen, unser Büroraum wäre nicht nutzungsneutral und aneignungsoffen! Oder gar „unterbelegt“!)
Also stand Prof. Burger in der Tür, Kamera zur Hand (siehe seine Bilder, unten), beobachtete eine Weile unser Treiben, fotografierte und meinte schließlich, wir sollten doch mal mitkommen, um die Ergebnisse der Tür-/ Fensterübung im 1. Semester (!) Industriedesign anzusehen.
Auch wenn ich es schon einmal beschrieben habe: ich war völlig geplättet. Einerseits vom Gedanken, die Bewegung zu notieren, andererseits von der Qualität der Zeichnungen und Modelle. Dass man die Fenster und Türen der Modelle zumeist auch noch bewegen konnte, hat gezeigt, mit welcher Begeisterung und Konzentration die ID-1 crew die Aufgabe angegangen war.
Was ist so wichtig an dieser Geschichte? Dass man derartige Vorgänge annimmt, um sich selbst zum nächsten Schritt zu motivieren. Die ARCH-1 crew hat das getan und darüber bin ich ziemlich froh. Bandenspiel und Doppelpässe sind wichtig, um nicht nur voranzukommen, sondern auch die Blickrichtung zu ändern.
In Momenten wie diesen zeigt sich sehr deutlich, wie gut es ist, dass wir ID als neuen Studiengang an unserer Fakultät etabliert haben. Es zeigt sich aber auch, wie wichtig es war, die beiden Protagonisten des ID, Prof. Matthew Burger und Prof. Jakob Timpe an Bord zu bekommen. Ich bin sehr froh, dass die beiden da sind und werkeln, was das Zeug hält.

Das war die Vorgeschichte zum 1:1 von HAB, siehe auch „Konstruieren 1„.