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I do like those weeks before christmas!
Auf meinem heutigen Weg habe ich diese Straßenbaustelle gesehen, eingehaust, beheizt und von innen beleuchtet. Sie strahlt wie ein Stern, erinnert mich an verheißungsvolle Vorweihnachtsbilder und verströmt so einen seltsam bekannten Ausdruck des ‚Tritt doch ein‘.
Gleichzeitig ist aber die Vorweihnachtszeit auch jene, in der allen Menschen die Zeit zu fehlen scheint. Das äußert sich dann in Hektik, Gereiztheit, Unruhe. Wozu aber dieser Stress?
Wie viel schöner ist es doch, in genau diesem Moment langsam herunterzufahren, sich ein wenig hineintreiben zu lassen, in die „stille Zeit“. Das erfordert ungemein viel Widerstandskraft, man muss den äußeren Bedingungen trotzen und Gleichgesinnte finden, die mit einem gemeinsam langsamer werden.

Gerade im Architekturstudium ist es vor Weihnachten wichtig, sich nicht jetzt schon von den Abgaben im neuen Jahr plagen zu lassen. Lieber sucht man die Gleichgesinnten und arbeitet ein wenig ruhiger, gelassener.

Also: Straßenbaustelle. Leuchten. Ruhe. Wenn der Schnee fällt, wird’s eh leiser. Alles Gute!

ema